Was Ihre Aufzeichnungen enthalten müssen, damit das Finanzamt das Kilometergeld anerkennt — und der Satz, mit dem DriveHub rechnet.
0,50 € je Kilometer für den Pkw, gedeckelt mit 30 000 Kilometern im Jahr.
Das ist die Neuerung, die vielen entgangen ist. Die Kilometergeldverordnung, BGBl. II Nr. 289/2024, regelt beides: § 1 den Satz, § 2 den Inhalt der Aufzeichnungen. § 6 wendet das Ganze auf Fahrten ab dem 1. Jänner 2025 an.
Vorher war die Aufzeichnungspflicht Verwaltungspraxis. Jetzt steht sie in einer Verordnung, und zwar wörtlich.
§ 2 Abs. 2:
> Die Aufzeichnungen müssen jedenfalls beinhalten: Datum, Kilometerstand, Anzahl der betrieblich oder beruflich zurückgelegten Tageskilometer, Ausgangs- und Zielpunkt sowie Zweck der jeweiligen betrieblichen oder beruflichen Fahrt.
Die Aufzeichnungen sind zeitnah zu führen. Ein Fahrtenbuch, das Wochen später rekonstruiert wurde, ist das, was die Behörde zuerst angreift — im Verfahren RV/0528-F/10 mit dem Vorwurf, es sei „nachgestellt" worden.
Das Kilometergeld wird zur Gänze versagt, wie dort in erster Instanz geschehen.
Nichts davon verlangt Software; ein Heft mit denselben Feldern genügt. Was Software ändert, ist die Art des Scheiterns — und hier ist sie ungewöhnlich klar benannt. „Zeitnah" heißt: aufgezeichnet, als Sie gefahren sind, nicht als Sie die Steuererklärung gemacht haben. Genau das kann eine Aufzeichnung, die im Hintergrund mitläuft, und ein Heft, an das man denken muss, eben nicht.
DriveHub erfasst jede Fahrt im Moment der Fahrt und fragt hinterher, welche beruflich war.
Diese Seite gibt den Wortlaut der Verordnung wieder, mit Fundstelle, damit Sie ihn nachlesen können. Sie ist keine Steuerberatung und kennt Ihre Situation nicht. Wenn es um Geld geht: fragen Sie Ihren Steuerberater — und bringen Sie die Aufzeichnungen mit.
Die Anforderungen oben stammen aus der Kilometergeldverordnung. DriveHub führt sie und den Kilometersatz unter Versionskontrolle und gleicht sie mit den Seiten der Behörde ab — diese Seite wird daraus erzeugt und nicht getrennt davon geschrieben.
DriveHub zeichnet das automatisch auf. Die App erfasst jede Fahrt im Hintergrund, behält Beginn und Ende, die Entfernung und die Strecke, und exportiert einen Bericht in der Form, die das Finanzamt erwartet.